Elektro-, Klima- und Kältetechnik · Region St. Pölten

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Photovoltaik in St. Pölten – Strom vom eigenen Dach

Eine PV-Anlage rechnet sich vor allem dann, wenn der erzeugte Strom im Haus bleibt. Deshalb planen wir nicht nur das Dach, sondern den gesamten Weg des Stroms: Wechselrichter, Verteiler, Speicher, Wärmepumpe und Ladestation.

Warum die Planung beim Sicherungskasten beginnt

Module auf ein Dach zu schrauben ist der einfachste Teil. Entscheidend für den Nutzen ist, was danach passiert: Wie kommt der Strom in den Verteiler? Was hält der Hausanschluss aus? Wie wird der Überschuss verwendet, statt für wenige Cent eingespeist zu werden?

Als Elektrotechnikbetrieb sehen wir die Anlage von dieser Seite. Wir prüfen Zählerkasten, Absicherung und Leitungswege, bevor wir eine Anlagengröße vorschlagen – und sagen Ihnen auch, wenn ein größeres Dach nicht die bessere Investition ist.

Was wir übernehmen

  • Bestandsaufnahme. Dachfläche, Ausrichtung, Neigung, Verschattung durch Bäume und Nachbargebäude, Zustand der Dachhaut.
  • Ertragsberechnung. Simulation des Jahresertrags für Ihren Standort – nicht mit Pauschalwerten, sondern für Ihr Dach.
  • Verbrauchsanalyse. Wir sehen uns Ihre Jahresabrechnung und Ihr Verbrauchsprofil an. Danach richtet sich die sinnvolle Anlagengröße.
  • Komponentenauswahl. Module, Wechselrichter, Unterkonstruktion und Speicher – herstellerunabhängig, nach Eignung.
  • Montage. Unterkonstruktion, Module, DC-Verkabelung, Wechselrichter, AC-Anbindung, Überspannungs- und Blitzschutzmaßnahmen.
  • Anmeldung. Netzzugangs- und Zählpunktanmeldung beim Netzbetreiber, technische Fertigstellungsmeldung, Unterlagen für den Stromliefervertrag.
  • Förderunterlagen. Wir stellen die Dokumente bereit, die Sie für Ansuchen benötigen, und weisen Sie auf die Reihenfolge hin – manche Förderungen setzen ein Ansuchen vor Baubeginn voraus.
  • Übergabe. Einschulung, Zugang zum Monitoring, Prüfbefund und alle Unterlagen digital und auf Papier.

Zu Förderungen ganz offen

Förderbedingungen für PV-Anlagen und Speicher ändern sich in Österreich regelmäßig – Fördertöpfe, Obergrenzen und steuerliche Regeln werden angepasst. Wir nennen Ihnen deshalb keine Zahlen aus einem alten Prospekt, sondern prüfen den aktuellen Stand gemeinsam mit Ihnen zum Zeitpunkt Ihrer Planung. Wichtig ist die Reihenfolge: Erst prüfen, wann das Ansuchen möglich ist – dann bestellen.

Wie groß soll die Anlage sein?

Die häufigste Frage – und die, bei der viele Anbieter zu schnell antworten. Als Ausgangspunkt dient Ihr Jahresverbrauch, aber entscheidend ist das Wann: Ein Haushalt, der tagsüber leer ist, nutzt ohne Speicher oder steuerbare Verbraucher nur einen Bruchteil selbst.

Deshalb betrachten wir mit Ihnen:

  • Wird mit Wärmepumpe geheizt? Dann steigt der Winterverbrauch deutlich.
  • Gibt es ein E-Auto – und wann steht es zu Hause?
  • Läuft Warmwasser über Strom? Ein Heizstab ist ein günstiger Speicher.
  • Ist eine Klimaanlage vorhanden? Sie verbraucht genau dann, wenn viel Sonne da ist.
  • Ist ein Betrieb oder Homeoffice im Haus?

Eine Anlage, die zum Verbrauch passt, bringt mehr als eine, die auf dem Papier groß aussieht.

Stromspeicher – sinnvoll oder nicht?

Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil deutlich, kostet aber Geld und hat eine begrenzte Lebensdauer. Ob er sich rechnet, hängt von Ihrem Verbrauchsprofil, der Anlagengröße und den aktuellen Strom- und Einspeisetarifen ab. Wir rechnen Ihnen beide Varianten – mit und ohne Speicher – durch und legen offen, unter welchen Annahmen das Ergebnis gilt.

Wo wir zum Speicher raten: bei hohem Abendverbrauch, bei Wärmepumpenbetrieb, bei Interesse an Notstromfähigkeit. Wo eher nicht: wenn der Großteil des Verbrauchs tagsüber anfällt und günstiger direkt genutzt werden kann.

Notstrom und Ersatzstrom

Viele wünschen sich, bei einem Netzausfall weiter Strom zu haben. Das ist technisch möglich, aber kein Nebeneffekt einer normalen PV-Anlage – es braucht einen geeigneten Wechselrichter, einen Speicher und eine entsprechende Umschalteinrichtung im Verteiler. Wir erklären Ihnen den Unterschied zwischen einer Notstromsteckdose und einer echten Ersatzstromversorgung des gesamten Hauses, samt Preisunterschied.

Für Betriebe und Landwirtschaft

Gewerbliche Anlagen haben oft das bessere Verbrauchsprofil: Produktion, Kühlung und Maschinen laufen tagsüber. Wir planen Anlagen auf Hallen- und Stalldächern, prüfen Statik-Anforderungen mit Ihrem Planer, berücksichtigen Lastspitzen und binden – wo sinnvoll – Ladeinfrastruktur für den Fuhrpark ein.

Häufige Fragen zur Photovoltaik

Ist mein Dach überhaupt geeignet?

Süd ist ideal, aber Ost-West-Anlagen sind oft die praktischere Wahl: Sie liefern morgens und abends – also dann, wenn im Haushalt verbraucht wird. Auch Nordabweichungen und flache Neigungen funktionieren mit Einbußen. Kritisch ist vor allem Verschattung; das prüfen wir vor Ort.

Wie lange dauert die Umsetzung?

Die Montage selbst dauert bei einem Einfamilienhaus meist zwei bis drei Tage. Den größeren Zeitanteil brauchen Netzanmeldung und Zählertausch durch den Netzbetreiber – hier hängen die Fristen nicht von uns ab. Wir melden Ihre Anlage so früh wie möglich an und halten Sie über den Stand informiert.

Was passiert mit dem Strom, den ich nicht brauche?

Er wird ins Netz eingespeist und Ihnen vom Stromhändler vergütet. Die Vergütung liegt in der Regel deutlich unter dem Preis, den Sie für bezogenen Strom zahlen – genau deshalb lohnt es, den Eigenverbrauch zu erhöhen: Warmwasser, Wärmepumpe, E-Auto und Speicher.

Brauche ich eine Baugenehmigung?

Bei Aufdachanlagen auf Wohngebäuden ist in Niederösterreich meist keine Baugenehmigung nötig, es können aber Melde- oder Anzeigepflichten bestehen – besonders bei denkmalgeschützten Gebäuden, in Ortsbildschutzzonen oder bei Freiflächenanlagen. Wir klären das für Ihr Objekt vorab mit Ihnen ab.

Wie viel Wartung braucht eine PV-Anlage?

Wenig. Regen reinigt die Module in unseren Breiten ausreichend. Sinnvoll ist eine regelmäßige Sichtkontrolle sowie eine wiederkehrende elektrotechnische Überprüfung von Verkabelung, Steckverbindungen und Schutzeinrichtungen. Wir bieten das als Anlagenüberprüfung an – siehe E-Check.

Können Sie eine bestehende Anlage erweitern oder reparieren?

Ja. Wir erweitern bestehende Anlagen, tauschen defekte Wechselrichter, rüsten Speicher nach und übernehmen Fehlersuche bei Ertragseinbrüchen – auch wenn die Anlage von einem anderen Betrieb errichtet wurde.

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Was bringt eine PV-Anlage auf Ihrem Dach?

Senden Sie uns Ihre Jahresabrechnung und ein Foto des Dachs – Sie erhalten eine realistische Einschätzung zu Größe, Ertrag und Eigenverbrauch.

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